|
|
Das Potsdamer Fingeralphabet
wurde 1891 von dem Gehörlosenlehrer Riemann, der als Taubblindenlehrer für das erste taubblinde Kind im Oberlinhaus eingestellt worden war, eingeführt und stellt eine hauseigene Variante dar. Die Handformen werden in die offene Handinnenfläche gelegt. Wegen Umstellung auf das abgefühlte Deutsche Fingeralphabet wird im Oberlinhaus von dieser Variante vornehmlich von den älteren BewohnerInnen Gebrauch machen.

|
|
| Hinweis |
| Die nebenstehende Grafik zeigt das Daktylalphabet für Taubblinde. |
| Quelle |
| Die Grafik stammt vom Oberlinhaus in Potsdam-Babelsberg. |
|