Zum Berufsstand
GebärdensprachdolmetscherInnen arbeiten in der Regel freiberuflich. Was das bedeutet und welche Auswirkungen dies u. a. auf die Honorargestaltung einer DolmetscherIn hat, kann auf der Seite "Freiberuflichkeit" nachgelesen werden.
Die Grundlage für einen Beruf ist das Berufsbild, das definiert, welche Rolle ein Angehöriger des Berufsstands inne hat und die Erfüllung welcher Aufgaben von ihm erwartet wird. Aus dem Berufsbild ist ebenso zu entnehmen, welche Fertigkeiten eine GebärdensprachdolmetscherIn haben muss bzw. welche Voraussetzungen und Fähigkeiten jemand, der den Beruf erlernen möchte, mitbringen sollte.
Des Weiteren wurde von GebärdensprachdolmetscherInnen ein Berufskodex aufgestellt, an dessen Regeln sich jede GebärdensprachdolmetscherIn halten soll. Er ist allerdings nur für Mitglieder von Berufsverbänden verbindlich; diese verpflichten sich mit dem Vereinsbeitritt durch Anerkennung der Satzung auf die jeweilige Berufs- und Ehrenordnung. Ein Verstoß dagegen kann den Verbandsausschluss nach sich ziehen. Von den verschiedenen Ehrenkodizes haben wir den des Bundesverbandes der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands (BGSD) e.V. hier veröffentlicht.
Zusammenschlüsse von GebärdensprachdolmetscherInnen gibt es sowohl auf Länder- und Bundesebene als auch europa- und sogar weltweit. Kontaktadressen können Sie unter "Berufsständische Vertretungen" finden.
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